Wie oft haben Sie als Berufsanfänger die Klagen aus Ihrem berufstätigen Bekanntenkreis gehört:
"Ich bin nicht glücklich in meinem Job!"
"Ich fühle mich überarbeitet."
"Ich komme mit meinen Kollegen nicht klar."
"Ich stehe kurz vor einem Burn-Out."

Was viele nicht erkennen: Sie selbst haben das „Heft in der Hand“, können über ihren Lebensweg, ihre Zufriedenheit und das mentale Wohlbefinden im Beruf jederzeit eigenständig entscheiden. Das Zauberwort kann in diesem Fall „emotionale Intelligenz“ heißen. Dieser populäre Begriff wurde in den 90er Jahren von dem US-Psychologen und Journalisten Daniel Goleman (Buch: „EQ – Emotionale Intelligenz“) einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht und „beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen“ (Wikipedia).

JobSelektor erklärt detailliert, wie Ihnen als Berufsanfänger der perfekte Karriere-Start in Ihrem Wunsch-Job gelingt: die cleverste Bewerbungs-Strategie, der Aufbau eines funktionierenden Netzwerkes, trendige Alternativen wie die JobSelektor-Jobbörse, Checklisten für den Start in den neuen Job und viele weitere, nützliche Tipps.

Wutausbruch im Büro durch emotionale Intelligenz verhindern
Mehr Zufriedenheit im beruflichen Alltag

Emotionen, Gefühlsausbrüche und Kreativität

Das Wahrnehmen, das Verstehen und die Nutzung von Emotionen unterstützt dieser Theorie zufolge die tägliche Zufriedenheit im beruflichen Alltag. Allein schon das Wissen um die Zusammenhänge zwischen Ihren Emotionen und denen Ihrer Kollegen könnte Konfliktpotential vermeiden und zur raschen Lösung aufkommender Probleme führen. Zu dem hier aufgezeigten Verhalten gehört auch, dass Sie impulsive Gefühlsausbrüche vermeiden, emotionale Bewertungen über Ihre Kollegen aufgeben und empathisch erkennen, was Ihre Mitarbeiter im Unternehmen benötigen oder was sie antreibt. Verhalten Sie sich also der Situation entsprechend und ruhig. Geben Sie Ihren Gefühlen nicht freien Lauf. Natürlich fördert emotionale Intelligenz auch die eigene Kreativität, was wiederum in fast jedem Job von Vorteil ist.

Folgt man den Ausführungen von Daniel Goleman, kann emotionale Intelligenz in zwölf Faktoren unterteilt werden:

Selbstwahrnehmung – eigene Emotionen erfahren
1. Emotionale Selbstwahrnehmung und Akzeptanz der eigenen Emotionen

Soziales Bewusstsein       
2. Empathie
3. Organisationsbewusstsein

Selbstmanagement
4. Optimismus
5. Leistungsorientierung, Selbstmotivation
6. Anpassungsfähigkeit; Unterdrücken von spontanen, emotionalen Ausbrüchen; längerfristige Ziele erkennen
7. Emotionale Selbstkontrolle, zum Beispiel Verstärkung von positiven Gefühlen, Reduzierung von Angstzuständen, Phasen der Gereiztheit oder andere belastende Situationen

Beziehungsmanagement
8. Inspirierende Führung (beruflicher Umgang mit Ihren Beziehungen und den Gefühlen Ihrer Kollegen)
9. Teamwork
10. Coach und Mentor
11. Einfluss
12. Konfliktmanagement

Interessante Links zu emotionale Intelligenz