Sie verspricht das Ende der Jobsuche und den ersehnten Start in das Berufsleben:

Die Bewerbung ist sicherlich der wichtigste Schlüssel zu Ihrer beruflichen Zukunft. Egal ob Sie sich über ein Stellenportal, die Website des Arbeitgebers, E-Mail oder postalisch bewerben - entwerfen Sie eine attraktive, auf Sie persönlich zugeschnittene Bewerbung, eventuell sogar eine kleine Bewerbungsstragie.

JobSelektor verschafft Ihnen einen Überblick über die besten Tipps zu Ihrer Bewerbung  und stellt Ihnen die Eckpfeiler des Bewerbungsprozesses vor: das Bewerbungsanschreiben, der Lebenslauf, die Bewerbungs-Anhänge, das Vorstellungsgespräch, die verschiedene Möglichkeiten des Versands einer Bewerbungsmappe.

Fragen zum Bewerbungsprozess:

  • Nutzen Sie neben der „klassischen Bewerbung“ auch alternative Methoden in Ihrer Bewerbungsstrategie, wie zum Beispiel Social Media, ein eigenes Blog, ein YouTube-Kanal, ein Podcast oder die JobSelektor-Jobbörse?
  • Netzwerk/Kontakte: Arbeiten Freunde, Bekannte oder sogar Familienmitglieder in den von Ihnen ausgewählten Unternehmen?
  • Gibt es bestimmte Foren oder Netzwerke, die Sie zusätzlich für die Jobsuche nutzen können – wie zum Beispiel über die Business-Netzwerke Xing und LinkedIn?
  • Haben Sie schon einmal überlegt, eine eigene Bewerbungs-Website ins Leben zu rufen?

Die Bewerbung:

  • Was verlangt der Arbeitgeber in der Ausschreibung? Das gehört in die sogenannte klassische Bewerbungsmappe:Anschreiben/Motivationsanschreiben/Bewerbungsschreiben, Lebenslauf (CV), Foto, weitere Anlagen wie Zeugnisse, Referenzen, Zertifikate, Auszeichnungen. Auf Verlangen des Arbeitgebers kann hinzugefügt werden: Nachweise über Fortbildungen, Kopie des Führerscheins, Kopie des Führungszeugnisses.
  • Das Bewerbungsanschreiben sollte im besten Fall auf eine Seite passen, aber nicht länger als zwei Seiten sein.
  • Achtung! Die Personalabteilung achtet auch auf formale Kriterien wie Rechtschreibung, Interpunktion, Lücken im Lebenslauf und Tonalität.
  • Anschreiben: Versuchen Sie einen konkreten Ansprechpartner, zum Beispiel in der Personalabteilung, zu ermitteln. Eine konkrete Anrede ist sympathisch, professionell und zeigt on top Eigeninitiative. Starten Sie nicht mit „Mustervorlagen“-Sätzen wie „Hiermit bewerbe ich mich ...“ Seien Sie kreativ! Wecken Sie Interesse!
  • Unterschied des Anschreibens zum Lebenslauf: In diesem „Selbstvermarktungs-Plädoyer“ erklären Sie, warum der ausgeschriebene Job Ihr Traumberuf ist und das Unternehmen Sie einstellen sollte.
  • Sind Stärken, Kompetenzen und Qualifikationen detailliert und korrekt herausgearbeitet? Benutzen Sie keinen Konjunktiv, sondern vermitteln Sie stets ihre Überzeugung, dass Sie der perfekte Bewerber für den Job sind.
  • Nicht alle Unternehmen verlangen ein Foto zum Lebenslauf, da der Fokus allein auf der Qualifikation des Bewerbers ruhen soll. Falls Sie ein Foto hinzufügen möchten – ist dieses aktuell und aussagekräftig?
  • Haben Sie bereits eine Website, einen Online-Auftritt oder sogar eine Bewerbungs-Website? Passt das Design der Bewerbung zu diesem Auftritt?
  • Das Gesamtpaket „Bewerbungsmappe“ inklusive der Anhänge sollte sowohl digital als auch postalisch verschickt werden können.
  • Online-Bewerbungen und Kurzbewerbungen weichen von der klassischen Bewerbungsmappe ab. Oft stellen die Unternehmen Formulare zur Verfügung, die Sie ausfüllen müssen und machen konkrete Angaben zu notwendigen Anlagen. Sollten Sie sich initiativ online bewerben, reicht als erster Schritt in der Regel ein Bewerbungsanschreiben inklusive Lebenslauf und Foto aus.
  • Bei Online-Bewerbungen, die via E-Mail an das Unternehmen gesendet werden, bitte auf die Absender-Adresse achten. Hier muss der volle Klarname zu sehen sein. Also gaby.mustermann@...
  • Sie verzweifeln am Layout Ihrer Bewerbung und finden keine ansprechende Vorlage? Diese Portale für Online-Bewerbungsmappen helfen Ihnen:
  • About.me
  • Karrieresprung.de

Der Lebenslauf:

  • Da die Personalabteilung in der Regel nur ca zwei bis fünf Minuten für eine Bewerbung aufbringt, muss der Lebenslauf klar strukturiert sein und die wichtigsten Fakten sichtbar in den Vordergrund stellen.
  • Erfahren Sie die besten Tipps für Ihren Lebenslauf:
  • So gestalten Sie Ihren Lebenslauf

Die weiteren Anhänge

  • Am Anfang Ihres Berufsleben werden Sie, bis auf geleistete Praktika, kaum Zeugnisse, Empfehlungsschreiben und Referenzen vorweisen können. Dieses wird sich im Laufe Ihres Berufsleben ändern – und die Bewerbungsanhänge werden zu einem relevanten Faktor für zukünftige Bewerbungen.
  • Wichtige Bewerbungs-Anhänge sind: Zeugnisse (in diese Kategorie fallen auch (Hoch-)Schulabschlußzeugnisse, Berufsausbildungszeugnis), Bescheinigungen, Empfehlungen, Referenzen, Auszeichnungen, Aktivitäten in Netzwerken oder sogar fachspezifischen Jurys.
  • Mehr als drei oder vier Zeugnisse sollten Sie der Bewerbung jedoch nicht beifügen. Wählen Sie zudem die jeweils aktuellsten Zeugnisse oder Bescheinigungen aus.

Das Bewerbungsgespräch:

  • Bereiten Sie sich intensiv und gründlich auf das Bewerbungsgespräch vor und überzeugen Sie mit Fach- und Hintergrundwissen sowohl zu der ausgeschriebenen Stelle als auch zu den jeweiligen Unternehmen.
  • Wie spreche ich mein Gegenüber an? In vielen StartUps wird geduzt, in den meisten Unternehmen ist aber als Anrede das „Sie“ die Regel.
  • Habe ich das richtige Outfit gewählt? Auch hier gilt: Informieren Sie sich vorab über das Unternehmen. Beispiel: Bei einem jungen StartUp oder einer Fitnesskette wäre ein eher konservatives Outfit wie Anzug inklusive Krawatte unangebracht.
  • Notieren Sie auf einem Merkzettel Ihre wichtigsten Fragen zum Job.
  • Arbeiten Sie vorab Ihre eigenen Stärken und Schwächen heraus.
  • Zeigen Sie Interesse an dem Unternehmen und dem Job – stellen Sie Fragen!

Die Hürden:

  • Unterschätzen Sie nicht die sogenannten „Vitamin B“-Netzwerke in Unternehmen und den einzelnen Branchen. Bauen Sie daher frühzeitig ein eigenes Netzwerk auf, sei es auf fachspezifischen Events oder über Business-Portale wie Xing oder LinkedIn.
  • Unternehmen verlangen oft mehrjährige Berufserfahrung – genau aber das können Berufsanfänger nicht vorweisen. Tipps: Engagieren Sie sich frühzeitig in Praktika in Ihrer Wunsch-Branche. Schreiben Sie, falls Sie Spaß daran haben, ein themenaffinen Blog oder kreieren Sie Podcasts. Seien Sie mobil und flexibel - erwägen Sie auch einen Umzug für den Job. Vielleicht finden Sie zunächst im Ausland einen Job; das könnte später zudem ihre Kompetenz unterstreichen. Gibt es Nischenbranchen, in denen sich nicht alle Bewerber tummeln? Und: Versuchen Sie es über Zeitarbeit – lesen Sie hierzu:

Bewerbung(en) abgeschickt? Es sind zwei, drei Wochen vergangen und es liegt immer noch keine Antwort vor? Lassen Sie den Kopf nicht hängen. Viele Unternehmen sammeln zunächst über einen längeren Zeitraum die eingehenden Bewerbungen, werten diese dann intern aus und melden sich erst im Anschluß. Da können schon einmal einige Wochen ins Land ziehen.

Tipp: Weiterbewerben! Und aktiv das private Netzwerk und Alternativen, wie zum Beispiel die JobSelektor-Jobbörse, nutzen.

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